Unternehmer Alexander Pieper gestorben

Verstorbener Unternehmer Alexander Pieper
Der Schweizer Manager Alexander Pieper starb an einem Herzinfarkt. (Bild: PD Franke)

Der Unternehmenserbe Alex Pieper ist tot. Dadurch steht die Nachfolge beim Familienimperium um den Luzerner Patron Michael Pieper in den Sternen.

Die Nachricht um das Ableben von Alexander Pieper verbreitet sich rasant.

Der Hersteller von Küchen und Getränkeautomaten Franke gab heutigen Dienstag den Tod seines Verwaltungsratspräsidenten bekannt.

Berühmte Firmenbeteiligungen

Zuvor hatte das Portal «Inside Paradeplatz» über einen Herzinfarkt in den USA des 1983 geborenen Schweizer Managers berichtet.

Der Sohn des Unternehmers Michael Pieper hatte in zahlreichen Gremien bereits die Nachfolge seines Vaters, des 80-jährigen Luzerner Patrons, angetreten.

Die Geschäfte umfassen wohlklingende Namen Schweizer Firmen, wie Feintool, Forbo, Autoneum oder AdvalTech, aber auch einen Teil der Privatbank Bergos sowie Holzplantagen in Lateinamerika.

Einzug in Familienholding

Alexander Pieper war zudem Eigentümer des Schweizer Werkzeugherstellers Kraftwerk Group, wo er auch früher als CEO tätig gewesen war.

Er hatte auch viele Jahre bei Franke in unterschiedlichen Managementfunktionen im In- und Ausland gearbeitet und war seit 2015 Mitglied des Verwaltungsrats der Artemis Holding, der Familienholding der Piepers.

Tochter als Alleinerbin

Wie es dort jetzt weitergeht, ist derzeit völlig unklar.

Die Nachricht vom Ableben des Firmenerbens sei noch zu frisch, um weitere Angaben über den Fortgang des Familienerbes zu machen, erklärte das Unternehmen gegenüber verschiedenen Medien.

Pieper hat neben Alexander noch eine Tochter. Doch die 1981 geborene Nina trat nur zögerlich bei den zahlreichen Unternehmungen in Erscheinung.

Nun wird sie, Wohl oder Übel, in die unternehmerischen Fussstapfen des Vaters steigen und Verantwortung übernehmen müssen. Die Piepers gehören zu den reichsten Familien der Schweiz.

09.06.2026/kut.

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