
Der Schweizer Staat kassierte 2025 von Bürgern und Firmen deutlich mehr. Dabei überraschen einige Kantone mit der direkten Bundessteuer sehr.
Der Schweizer Staat erleichtert seine Bürger und Unternehmen jährlich um Milliarden.
Dabei greift der Bund seinen Untertanen immer tiefer in die Taschen, wie aus den neuesten Daten der Eidgenössischen Steuerverwaltung ESTV vom heutigen Montag hervorgeht.
Konstante Steuersätze
Demnach kassierte der Bund im vergangenen Jahr rund 7,8 Prozent mehr direkte Bundessteuer ein.
Das gesamte Volumen betrug 32,4 Milliarden Franken. Hinzu kamen deutlich mehr Einnahmen von der Mehrwertsteuer. Die Einnahmen stiegen hierbei um 3 Prozent auf 27,6 Milliarden Franken.
Die Steuersätze sind 2025 nicht einmal nach oben gegangen. Die jüngste Erhöhung der Mehrwertsteuersätze war ab Januar 2024. Es zeigt sich also, dass das Steueraufkommen klar zugelegt hat.
Weniger Einkaufstourismus?
Blickt man auf die Verteilung der Einnahmen zwischen ESTV und dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG, was unter anderem für die Verzollung der Einfuhren zuständig ist.
So sanken hierbei die Mehrwertsteuereinnahmen um rund 300 Millionen Franken, obwohl die Zollfreigrenze bei den Einfuhren von 300 auf 150 Franken gesenkt worden ist.

Eigentlich würde man erwarten, dass viel mehr Mehrwertsteuer an Schweizer Flughäfen und Grenzübergängen gezahlt würde.
Eventuell ist der Einkaufstourismus aber auch tatsächlich, wie mit der Absenkung der Wertfreigrenze beabsichtigt, zurückgegangen.
Genf sticht heraus
Die Haupteinnahmequelle des Bundes bleibt jedoch die direkte Bundessteuer.

Besonders gut lief es 2025 in den Kantonen Luzern (+20 Prozent), Glarus (+121 Prozent), Nidwalden (+10 Prozent), Zug (+15 Prozent), Solothurn (+30 Prozent), Basel-Landschaft (+23 Prozent), Thurgau (+21 Prozent) und Genf (+21 Prozent).
Im Kanton Genf nahm der Bund innerhalb eines Jahres rund 1 Milliarde Franken mehr ein. Aus dem Kanton Luzern flossen immerhin 300 Millionen Franken mehr nach Bundesbern aus dieser Geldquelle.
Milliarde an Stempelabgaben
Selbst die Assekuranz verhalf dem Schweizer Staat zu Mehreinnahmen.
Im Jahr 2025 stiegen die Stempelabgaben auf Versicherungsprämien um 1,3 Prozent auf 845 Millionen Franken.
Und schon wieder landet bald eine Milliarde aus den Taschen des Volkes in Bern.
01.06.2026/kut.





