Musk greift Schweiz von allen Seiten an

Elon Musk mit Logos seiner Unternehmen
Elon Musk macht Swisscom vollkommen obsolet. (Bild: AI)

Der Unternehmer Elon Musk trifft mit seinen disruptiven Ideen viele Schweizer Kernkompetenzen. Das Land muss aus dem Tiefschlaf aufwachen.

Manager der SwissAir oder der Credit Suisse dachten auch, sie seien vor einem Untergang gefeit.

Doch kein anderer als Elon Musk zeigt der Schweiz, dass das Land vor Herausforderungen steht und vor gewaltigen Veränderungen nicht verschont bleibt.

Revolution im Finanzsystem

Musks Ideen ernten hierzulande oft nur ein müdes Lächeln.

In Tat und Wahrheit treffen sie Schweizer Kernkompetenzen, die viele Branchen komplett wandeln dürften.

Da wäre zunächst der Angriff auf das Schweizer Finanzsystem. Dieser kommt aber nicht aus Russland oder China, sondern über X Money und den Autobauer Tesla aus den USA.

UBS, ZKB und Postfinance überflüssig

Musk bietet Testkunden bereits über X Money auf der Social-Media-Plattform X sechs Prozent an Zinsen auf die Ersparnisse an.

Hinzu kommen Cashbacks auf Einkäufe, Peer-to-Peer-Überweisungen und eine eigene Debitkarte, alles in einer einzigen App.

Für die Schweiz bedeutet dies: Systemrelevante Banken um UBS, Zürcher Kantonalbank ZKB und Postfinance müssen sich warm anziehen, denn diese Geldhäuser braucht es in Zukunft kaum noch.

Rund 95 Prozent der Weltbevölkerung sind mit solchen Grundfunktionen im Banking von X Money zufrieden und brauchen gar keine anderen Finanzdienstleistungen.

Geld auf den Blockchains ist die Zukunft – selbst die Kreditvergabe läuft auf X Money bald automatisiert für Konsumentenkredite um Autos & Co.

Assekuranz verliert Grundlagen

Doch auch die Schweizer Versicherungsbranche muss sich wappnen.

Die Elektrofahrzeuge von Tesla wissen über ihre Bordsoftware, wie sicher ihre Fahrer agieren.

Das klassische Versicherungsmodell für Motorfahrzeuge basiert auf Statistiken und Schätzungen – bei Musk bestimmt dagegen der «Safety Score» die Versicherungsprämien.

Totale Marktmöglichkeiten von SpaceX
SpaceX sieht Potenzial von tausenden Milliarden im KI-Markt. (Screenshot: muula.ch)

Spätestens seit dieser Woche, dämmerten Schweizern die nächsten Angriffe auf ihr Land.

Im Börsenprospekt für SpaceX beschreibt Musk nämlich viele seiner Zukunftsvisionen.

SpaceX umgeht Althergebrachtes

Die staatliche Swisscom baut seit Jahren ihr Glasfasernetz für die Internet-Versorgung aus, was Milliarden kostet und Jahrzehnte bis in die letzten Winkel der Schweizer Alpen dauert.

Musks Firma Starlink interessiert all dies aber nicht.

Der Satellitendienst von SpacX liefert Breitbandinternet überall dorthin, wo eine Antenne auf den Himmel ragt.

Antenne für Internet und Telekommunikation in freier Landschaft
Musk braucht mit seinen Antennen keine Glasfaserkabel. (Symbolbild: pixabay)

Die Preise für Internetzugänge aus dem Weltall liegen in der Schweiz schon unter jenen der Staatsfirma Swisscom.

Horrende Roming-Gebühren wären mit Starlink Mobile auch für Schweizer im Ausland passé. Die Mobiltelefonie über Satelliten wird bald zur Normalität.

Der Angriff schreckt die Staatsanbieter weltweit auf.

Lösung für Immobilienmarkt

Batteriegrossspeicher von Tesla Energiy und SolarCity greifen Schweizer Energieversorger, wie Axpo, CKW, IWB, Alpiq, Repower & Co. an.

Warum sollen Verbraucher ihren Strom überhaupt noch von den etablierten Staatsfirmen beziehen? Musk macht die Menschen auch da unabhängiger.

Über Teslas Wohnmobile, könnten Menschen künftig sogar den Immobilienmärkten entrinnen und in dicht besiedelten Gebieten die Wohnungsnot lindern.

Strom kommt dabei von den Solarpanelen und die Internetversorgung gibt es von Starlink an jedem Ort der Welt.

In den USA wohnen und arbeiten viele Menschen bereits in solchen vollautomatisierten Caravanen.

Denkarbeit übernehmen

Über X kommt noch ein globaler Nachrichtenkanal hinzu. Mit KI können alle Menschen sich Radio- und Fernsehprogramme ohnehin einfach selbst zusammenstellen.

Staatssender, wie die Schweizer SRG, braucht es da kaum noch. Musk hebelt die Zensurtendenzen vieler Regierungen gleich mit aus.

Über die Künstliche Intelligenz xAI und Grok ersetzt der Tesla-Unternehmer selbst die Wissensarbeiter und viele IT-Dienstleister.

Schweizer Traditionsbranchen, wie Beratung, Recht und Treuhand, werden dann kaum noch für ihr Denken bezahlt werden.

Statt Kleinklein lieber Städte im All

Die Weltraumambitionen der Schweiz über Beyond Gravity aus dem Rüstungskonzern Ruag kommen mit SpaceX unter Druck.

Wiederverwendbare Falcon-Raketen bedeuten die Zukunft. Die Schweiz will einzelne Komponenten da zuliefern.

Doch Musk baut gleich ein ganz neues Reich im Weltall auf.

OP-Roboter und digitale Implantate

Last, but not least, setzt Musk auch die Schweizer Pharmaindustrie um Roche und Novartis mit der Firma Neuralink unter Druck.

Innovative Implantate, die Gelähmten ermöglichen, Gedanken in Computerbefehle umzusetzen, revolutionieren gerade die Medizin.

Die Operationen erfolgen mit speziellen Robotern. Die Implantate laden per Induktion und senden Signale über Bluetooth an externe Geräte. Davon kann die Basler Pharmabranche wohl nur träumen.

Vorboten bereits angekommen

Starlink-Antennen stehen bereits in Schweizer Alpentälern. Teslas fahren auf Schweizer Strassen und X formt Schweizer Meinungen.

Mit X Money fliesst das Geld und xAI erledigt in Bern, Basel, Zürich, Genf, Lausanne und St. Gallen oft die Denkarbeit.

Der Angriff ist seit Jahrzehnten im Gange: X Money ist schon 1999 gegründet worden und SpaceX gibt es seit 2002.

Die Frage ist also nicht, ob Musk die Schweiz disputiert. Die Frage lautet, wann die Schweiz es endlich kapiert.

Für SwissAir und die Credit Suisse kam die Hilfe jedenfalls zu spät.

24.05.2026/kut.

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