Schweizer werden noch reicher

Eine Frau steigt aus seinem teuren Auto
Viele Schweizer sind nicht nur auf dem Papier reich. (Symbolbild: S. Hoffmann / pixabay)

Die Vermögen der Privathaushalte legen in der Schweiz immer weiter zu. Neueste Daten der Nationalbank liefern die Erklärung und eine Warnung dazu.

Die Reinvermögen der Schweizer Privathaushalte haben sich 2025 um 4,6 Prozent auf 5132 Milliarden Franken erhöht.

Das war immerhin ein Zuwachs von 226 Milliarden Franken bei der Kennzahl, die sich aus den finanziellen Forderungen zuzüglich des Immobilienvermögens abzüglich der Verpflichtungen ergibt.

Immobilienmarkt im Fokus

Der Anstieg der finanziellen Forderungen und des Immobilienvermögens sei deutlich stärker ausgefallen als der Anstieg der Verpflichtungen, hiess es am heutigen Dienstag zu den Entwicklungen von der Schweizerischen Nationalbank SNB.
 
Das Reinvermögen der privaten Haushalte habe sich in den vergangenen 25 Jahren mehr als verdoppelt.

Massgeblich für den Anstieg sei das Immobilienvermögen gewesen, das in diesem Zeitraum stärker zugenommen habe als die entsprechenden Verpflichtungen aus Hypotheken, so die Nationalbank.

Hypotheken steigen langsamer

Der Marktwert der Immobilien im Besitz der Privathaushalte verdreifachte sich in den vergangenen 25 Jahren, weil sich die Immobilienpreise erhöhten.

Gleichzeitig hätten sich die Verpflichtungen – hauptsächlich Hypotheken – im betrachteten Zeitraum mit 123,2 Prozent nur mehr als verdoppelt, erklärte die SNB weiter.

Reinvermögen der Schweizer Privathaushalte laut SNB
Die Reinvermögen steigen ständig. (Screenshot: muula.ch)

Die Schweizer haben generell viele Immobilien auf der hohen Kante.

Der Marktwert allein der Immobilien im Eigentum der Privathaushalte belief sich Ende 2025 auf 2924 Milliarden Franken, was fast der Hälfte des Gesamtvermögens der privaten Haushalte entsprach.

Das Immobilienvermögen nahm gegenüber dem Vorjahr um 140 Milliarden Franken beziehungsweise um +5,0 Prozent zu.

Demgegenüber stiegen aber die Hypotheken um UBS, Raiffeisen, ZKB & Co., welche den Grossteil der Verpflichtungen ausmachen, nur um 3,1 Prozent beziehungsweise um 29 auf 983 Milliarden Franken.

Klumpenrisiko am Hals

Bricht in der Schweiz also der Immobilienmarkt ein, haben viele Schweizer auch ein Problem mit dem Reinvermögen, wie die Zahlen der SNB eindrücklich zeigen.

Das Risiko für die Schweiz und die Schweizer ist immens.

Niedrige Zinsen und einen Boom am Immobilienmarkt sind eben nicht nur ein Segen.

28.04.2026/kut.
 

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