
Auf die Schweizer Steuerpflichtigen kommen hohe Mehrabgaben zu. Sowohl das Leben als auch das Arbeiten werden damit noch teurer in der Schweiz.
Derzeit fragen sich viele Schweizer, ob die Politiker des Landes völlig verrückt geworden sind.
Sowohl auf die Menschen als auch auf die Unternehmen der Schweiz kommen immer mehr zusätzliche Steuern und Abgaben zu, als gäbe es kein Morgen mehr.
Konsum stärker besteuern
Für die 13. AHV-Rente will die Politik die Mehrwertsteuer erhöhen, was die tieferen Einkommen stark belastet. Da steht nun die Volksabstimmung an.
Für die Armeefinanzierung soll gleich noch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer viele Milliarden in die Staatskasse spülen, wie der Bundesrat das Vorhaben unlängst in die Vernehmlassung gab.
Doch das ist quasi nur die Spitze des Eisberges.
Über 1 Milliarde für Familien
Wie die Handelskammer beider Basel unlängst in einer Vernehmlassung zusammenstellte, kommen auf die Bevölkerung und Wirtschaft weitere Steuer- und Abgabenerhöhungen zu.
Dabei sei nur schon an die Betreuungs- und Familienzulagen gedacht, die für Kita & Co. über 1 Milliarde Franken kosten und via Familienzulagen durch die Kantone und durch die Arbeitgeber zu finanzieren sind.
Immer lauteres Wunschkonzert
Die Abschaffung der Rentenplafonierung für Ehepaare ist das nächste Wunschkonzert. Es kostet Land und Leute über 3 Milliarden Franken und die Finanzierung ist noch nicht einmal klar.
Hinzu kommt die Sanierung der defizitären Invalidenversicherung. Dafür steht eine Erhöhung der Lohnbeiträge um 0,1 bis 0,2 Prozent zur Diskussion.

Wer dann noch an die Familienzeit-Initiative denkt, der sieht schon die nächsten Milliarden aus den Geldbeuteln der Bürger beziehungsweise den Kassen der Unternehmen zum Staat wandern.
Die Schweiz habe aufgrund der Einführung der OECD-Mindeststeuer die Möglichkeit eingebüsst, hohe Lohnkosten mit tiefen Steuern wettzumachen, warnte die Handelskammer beider Basel weiter.
Reserven abbauen
Wie wäre es mal mit Senkung der Abgabenlast für Bürger und Firmen, liebe Politiker, statt das Konsumieren, Arbeiten und wohl auch bald noch das Sparen weiter zu besteuern?
In der Arbeitslosenversicherung sind rund 7 Milliarden Franken an Reserven aufgelaufen, die von Arbeitnehmern sowie Arbeitgebern zu viel gezahlt wurden.
Da könnten die Beitragssätze für Arbeitnehmer und Arbeitgeber durchaus sinken, wie muula.ch berichtete.
Bei den Familienausgleichskassen sind fast 4 Milliarden Franken an Rücklagen aufgelaufen, was die Unternehmen gezahlt haben und die Wirtschaft wieder entlasten könnte.
Mahnung ernst nehmen
Die Schweizer Politik sollte die Menschen und die Firmen in diesem Land nicht ständig weiter schröpfen, lautet die Warnung von der Handelskammer weiter.
Bleibt wohl nur zu hoffen, dass sie bei den Kantonen sowie in Bundesbern erhört wird.
Oder aber den Schweizern wird langsam klar, dass die ständige Ausweitung der Abgabenlast einen ganz anderen Hintergrund hat.
17.08.2026/kut.



