
Die Verbraucher in der Schweiz gewinnen noch mehr Zuversicht. Doch bei einer Einschätzung bleiben die Schweizer etwas skeptisch.
Der Index der Schweizer Konsumentenstimmung hat sich weiter aufgehellt.
Das seit 1972 erhobene Barometer unter den Verbrauchern der Schweiz legte im Juli einen Zähler auf -34,8 zu, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco am heutigen Freitag bekanntgab.
Iran-Kriegsschock überwunden
Damit akzentuiert sich der seit März 2026 vorherrschende Aufwärtstrend.
Der Schock durch den US-israelischen Angriffskrieg auf Iran ist damit fast ausgeglichen.

Von den vier Teilindizes, welche die Stimmungslage für das Land ergeben, lagen im Juli 3 höher als im Vormonat.
So verbesserten sich die Einschätzungen über die erwartete Wirtschaftslage, erwartete Finanzlage und den Zeitpunkt grösserer Anschaffungen, wie Autos oder Möbel.
Finanzen mit Anlass zur Sorge
Einziger Wermutstropfen war die Rückschau der Schweizer.
Hierbei dachten sie nun, die vergangene Finanzlage sei doch nicht so gut.
Der entsprechende Teilindex ging um 0,5 Punkte auf 43,9 Zähler zurück. Doch die erwartete Wirtschaftsentwicklung nahm beispielsweise fast um 3 Punkte zu.

Gegenüber dem Vorjahr sieht die Stimmung noch nicht wie eine Kauflaune aus.
Der Index der Konsumentenstimmung sei noch 2 Punkte niedriger als im Juli 2025, rechnete das Seco vor.
Auch hierbei spielte die Finanzlage die grösste Rolle. Sowohl die Vorausschau als auch der Rückblick waren noch schlechter als in der Umfrage vor zwölf Monaten.
Zugkraft für ganze Wirtschaft
Alles in allem kehrt unter den Schweizern immer mehr Zuversicht ein.
Sie lassen sich die Kauflaune bei Migros, Coop, Manor, Globus, Aldi, Denner, Lidl & Co. trotz der vielen Hiobsbotschaften nicht nehmen.
Dies hilft letztlich der gesamten Volkswirtschaft des Landes.
07.08.2026/ena.



