Dritte Razzia in Zürcher Bar

Spielkarten und Jetons auf einem grünen Spieltisch
Erneut illegale Geldspiele im Kanton Zürich entdeckt. (Symbolbild: M. Parzuchowski / unsplash)

Die Behörden haben zum dritten Mal ein Etablissement in Dietikon (ZH) gestürmt. Diesmal erwischten sie 23 Personen beim illegalen Glücksspiel.

Am vergangenen Samstag führten die Eidgenössische Spielbankenkommission ESBK sowie die Kantonspolizei Zürich eine Hausdurchsuchung in einer Bar in Dietikon (ZH) durch.

Viel Bargeld eingezogen

Dabei trafen die Behörden 23 Personen vor Ort an, die an mehreren Spieltischen sassen, wie die ESBK am heutigen Montag bekanntgab.

An mindestens drei Tischen seien Kartenspiele vollzogen worden, hiess es weiter.

Neben vier Pokertischen und mehreren Säcken mit Spieljetons beschlagnahmten die Einsatzkräfte auch IT-Material, Mobiltelefone und über 7590 Euro sowie 1850 Franken in bar, erklärten die Behörden.

Drei Strafverfahren eröffnet

Es handelt sich um die dritte Durchsuchung dieses Ortes seit 2023.

Zwei Personen sowie der Bar-Verantwortliche stünden im Verdacht, am Anbieten illegaler Spielbankenspiele beteiligt gewesen zu sein.

Die ESBK habe drei Strafverfahren eröffnet, hiess es weiter zum Geschehen.

Die Beschuldigten müssen sich wegen mutmasslicher Verstösse gegen das Geldspielgesetz verantworten. Es gelte aber die Unschuldsvermutung.

Bis zu 5 Jahre Haft

Wer Spielbankenspiele in der Schweiz ohne die dafür notwendige Konzession durchführt, organisiert oder zur Verfügung stellt, macht sich strafbar.

Das Geldspielgesetz sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder Geldstrafen vor, warnte die ESBK.

Doch es wird sicher nicht die letzte Razzia in Zürich, Basel, Luzern oder Bern gewesen sein, denn regelmässig wandern die Sicherheitsbehörden in verdächtigen Etablissements ein.

Der Schweizer Staat sichert sein Monopol und seine Einnahmen bei Casinos von Baden über Luzern und Davos bis nach Lugano mit aller Macht.

30.03.2026/kut.

Dritte Razzia in Zürcher Bar

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