Schweizer rücken komfortabel zusammen

Ein grossflächiges Wohnzimmer mit Sofa und Stühlen
Die Wohnsituation ist in der Schweiz oft sehr luxuriös. (Symbolbild: spacejoy / unsplash)

In der Schweiz gibt es fast 5 Millionen Wohnungen. Trotz Zuwanderung und weniger Wohnfläche leben die meisten Bewohner doch recht angenehm.

Ende 2025 wurden in der Schweiz rund 1,8 Millionen Gebäude mit Wohnnutzung sowie 4,88 Millionen Wohnungen gezählt.

Über eine Million aller Gebäude waren Einfamilienhäuser und diese seien mit 55 Prozent zu mehr als die Hälfte lediglich von einer oder von zwei Personen belegt gewesen.

Wohnfläche je Person sinkt

Dies teilte das Bundesamt für Statistik BFS am heutigen Dienstag zur neuesten Wohn- und Gebäudestatistik des Landes mit.

Die durchschnittliche Wohnfläche einer bewohnten Wohnung lag bei 102 m2 und die Wohnfläche pro Person betrug in der Schweiz 46,6 m2 im Schnitt.

Wohnfläche je Person und Gebäudeart laut BFS

Dieser Wert war bis 2021 regelmässig gestiegen und stagniert seither.

Bei Einfamilienhäusern ging die Wohnfläche je Person sogar von über 60 m2 auf teils nur noch 51 m2 zurück.

Ostschweiz und Tessin glänzen

Nach Grossregion betrachtet lag die durchschnittliche Wohnfläche pro Person in der Genferseeregion mit 42,5 m2 unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt.

Am meisten Wohnfläche habe mit 49,7 m2 den Personen in der Ostschweiz und mit 49,8 m2 im Tessin zur Verfügung gestanden, gaben die Statistiker an.

In manchen Regionen der Schweiz haben die Menschen also deutlich mehr Platz.

Kaum beengte Wohnverhältnisse

2025 betrug die durchschnittliche Grundrissfläche von Wohngebäuden 174 m2. Bei Neubauten nahm diese seit 2000 laufend zu.

In den vergangenen zehn Jahren erstellte Wohngebäude wiesen eine durchschnittliche Grundrissfläche von 231 m2 auf und boten mehr Platz für Bewohner, so das BFS weiter.

Entwicklung der Wohndichte in der Schweiz laut BFS

Beengte Wohnverhältnisse gibt es mit rund 6 Prozent hierzulande kaum.

Zwei und mehr Zimmer pro Person, also sehr geräumige Wohnsituationen, nahmen seit 1970 kontinuierlich zu und liegen seit Jahren konstant bei rund 40 Prozent. Komfortabel wohnen zudem weitere 40 Prozent, wie das BFS herausfand.

Trotz Zuwanderung und teils spürbar weniger Wohnfläche je Person entsteht kaum Dichtestress in der Schweiz, wie die Statistiken eindrücklich zeigen.

15.09.2026/kut.

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