
Der öffentliche Verkehr hat sich vom Einbruch während der Corona-Pandemie erholt und wächst wieder. Neben Luft- und Strassenverkehr boomt die Schiene.
Der öffentliche Verkehr hat im vergangenen Jahr in der Schweiz wieder zugelegt.
Allein mit der Eisenbahn legten die Menschen auf dem Schweizer Schienennetz bereits Verkehrsleistungen von 24 Milliarden Personenkilometern zurück, wobei ein Personenkilometer der Beförderung einer Person über einen Kilometer entspricht.
Corona-Knick ausgebügelt
Dies sei ein Plus von rund 3 Prozent gegenüber 2024, teilte das Bundesamt für Statistik BFS zur neuesten Verkehrsstatistik mit.
Somit sei das dritte Jahr in Folge ein neuer Höchstwert registriert worden, hiess es weiter. Der Einbruch zur Coronavirus-Pandemie ist damit mehr als ausgebügelt.

Wer nun meint, der Zuwachs sei nur dem Bevölkerungswachstum wegen der Zuwanderung geschuldet, liegt aber daneben.
Das BFS indexiert die Entwicklungen und die Grafik zeigt eine deutliche Präferenzverschiebung hin zur Eisenbahn bei den Anbietern Schweizerischen Bundesbahnen SBB, BLT & Co.
Die Züge bleiben also die Lieblinge der Schweizer Wohnbevölkerung.
Umsteigen vom Auto
Es wird zwar auch deutlich mehr mit dem Flugzeug um Swiss, Edelweiss & Co. geflogen als noch im Jahr 2000.
Doch auch der öffentliche Strassenverkehr legte seither deutlich zu, wie aus den Daten des BFS weiter hervorgeht. Rückläufig sind dagegen der Langsamverkehr etwa um Velos und die private Strassennutzung.
Das Auto wird also mit weniger Personenkilometern genutzt, was beispielsweise bedeutet, dass es die Schweizer etwa für längere Strecken stehenlassen, und lieber auf die Eisenbahn umsteigen.
22.09.2026/kut.



