Museumspass feiert runden Geburtstag

Elisabeth Baume-Schneider an einem Anlass zum Museumspass in Bern
SP-Bundesrätin Elisabet Baume-Schneider beim Anlass vom Museumspass in Bern. (Bild: R.+E. Bühler)

Seit 1996 entwickelt sich der Schweizer Museumspass zur Erfolgsgeschichte. Die Kulturministerin präsentiert zum 30. Jubiläum imposante Zahlen.

Vor 30 Jahren wagten 1996 das Bundesamt für Kultur BAK, der Verband Schweizer Museen und Schweiz Tourismus etwas Neues.

In einer Stiftung riefen die Institutionen den Schweizer Museumspass ins Leben und wollten damit die Besucherfrequenzen erhöhen.

Vermittlung von Werten

«Seit 30 Jahren öffnet der Museumspass Türen und lädt so immer mehr Menschen ein, die kulturelle Vielfalt der Schweiz zu erfahren», sagte Kulturministerin Elisabeth Baume-Schneider nun zur Lancierung des Jubiläumsjahres vor den Medien.

Die Bedeutung des Museumspasses für die Vermittlung von Wissen und Werten sowie Lebensrealitäten, könne nicht genügend gewürdigt werden, betonte die SP-Bundesrätin.

Der Museumspass sei für Kulturinteressierte wie das Generalabonnement von den Schweizerischen Bundesbahnen SBB, hiess es weiter.

Ganze Schweiz angeschlossen

Die Entwicklungen zum 30. Geburtstag können sich durchaus sehen lassen. Bereits 500 Museen gehören der Passfamilie an.

Dies reicht vom Landesmuseum Zürich, dem Kunstmuseum Bern und dem Zentrum Paul Klee in Bern über das Plateforme 10 in Lausanne bis hin zum Kunstmuseum Basel.

Der Museumspass ist auch Teil des Swiss Travel System, mit dem Touristen uneingeschränkt mit dem Zug die Schweiz bereisen können und das wird häufig genutzt – vom Fifa Museum in Zürich über das Matterhorn Museum in Zermatt bis hin zum Château de Chillon am Genfersee.

Besuch beim Lieblingswerk

Im Jahr 2025 generierte der Museumspass erstmals mehr als 1,5 Millionen Eintritte, wie Kulturministerin Baume-Schneider an den Feierlichkeiten würdigte.

Dies entspricht immerhin einem Plus von mehr als 6 Prozent.

SP-Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider mit Museumspass
SP-Bundesrätin Baume-Schneider mit ihrem Museumspass. (Bild: PD)

Zur Lancierung des Jubiläums besuchte die linke Bundesrätin eigens das Kunstmuseum Bern.

Dort besprach sie ihr Lieblingswerk «Sechs Räume mit vier kleinen Kreuzen» von Sophie Taeuber-Arp, welches die Pionierin der abstrakten Kunst im Jahr 1932 fertigte.

 Eintritte für Bedürftige

Die Feierlichkeiten zum runden Geburtstag ziehen sich für den Schweizer Museumspass durch das ganze Jahr.

Wie immer bei solchen Angelegenheiten wird auch ein Preis für das beste Museum verliehen werden.

Doch nicht nur das: Die nicht gewinnorientierte Stiftung Museumspass vereinbarte für 2026 drei karitative Kooperationen, erklärten die Verantwortlichen zum Jubiläum weiter.

Caritas und Pro Senectute erhielten demnach für 2026 jeweils 10.000 Museumseintritte und die Reka Stiftung Ferienhilfe zudem 3500.

Damit werde der Zugang zu Kultur auch für Menschen mit eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten erweitert, hiess es im Communiqué.

Somit dürfte wohl auch im Jahr des runden Geburtstages der nächste Rekord bei den Eintritten entstehen.

03.05.2026/kut.

Museumspass feiert runden Geburtstag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert