Novartis zahlt Milliardenbetrag für Start-up

Logo von Novartis an einem Gebäude auf dem Campus in Basel
Novartis kauft ein junges Biotechunternehmen. (Bild: PD)

Der Pharmakonzern Novartis baut seinen Bereich für Krebstherapien aus. Dafür übernehmen die Basler eine junge Biotechfirma für 1,5 Milliarden Dollar.

Der Basler Pharmariese Novartis hat wieder tief in die Firmenkasse gegriffen und sich das britische Biotechunternehmen Myricx Bio gesichert.

Die erst 2019 gegründete Firma werde für rund 1,5 Milliarden Dollar übernommen, teilten Novartis und Myricx Bio am Montagmorgen mit.

Vollzug in 2. Jahreshälfte

In einem ersten Schritt zahle Novartis 1,1 Milliarden Dollar vorab, hiess es weiter.

Hinzu kämen bis zu 400 Millionen Dollar, welche an Meilensteine gebunden seien. Die Transaktion solle in der 2. Jahreshälfte abgeschlossen werden, erklärte der Basler Pharmakonzern unter der Leitung von CEO Vas Narasimhan.

Der Deal stehe aber noch unter Bedingungen sowie der üblichen behördlichen Genehmigungen. Der Zukauf solle die Erfahrung von Novartis mit dem Know-how von Myricx Bio für neue Krebstherapien mit Antikörpern kombinieren.

Neuer CEO

Das Biotechunternehmen Myricx Bio mit Sitz in Canary Wharf in London, wo früher praktisch nur die Finanzwelt regierte, ist als Spin-off vom Imperial College London und dem Francis Crick Institute gegründet worden.

Das Start-up habe bereits eine Pipeline von vielversprechenden Krebswirkstoffen, die einen neuartigen Therapieansatz verfolgen, hiess es.

Myricx-Bio-CEO Mohit Rawat ist allerdings erst seit 2025 mit dem Auftrag zu Wachstum im Amt.

Grosses Interesse

Mitte 2024 hatten Novo Holdings und Abingworth sowie die British Business Bank, das Cancer Research Horizons und Eli Lilly mit den Alt-Investoren um Brandon Capital sowie Sofinnova Partners eine Kapitalerhöhung von 114 Millionen Dollar durchgeführt.

Das Biotechunternehmen ist also in der traditionellen Pharmawelt begehrt. Und Novartis legt regelmässig Milliardenbeträge für erfolgversprechende Firmen auf den Tisch.

06.07.2026/ena.

Novartis zahlt Milliardenbetrag für Start-up

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