Novartis geht für 2 Milliarden shoppen

Logo von Novartis auf dem Campus in Basel
Novartis kauft ein Biotechunternehmen. (Bild: PD)

Der Pharmariese Novartis baut sein Biotech-Geschäft aus. Diesmal hat der Basler Konzern die Linderung ganz bestimmter Krankheiten im Blick.

Der Pharmakonzern Novartis treibt das Wachstum voran, und dafür greift das von CEO Vas Narasimhan geführte Unternehmen wieder tief in die Tasche.

Antikörper IgE

Novartis habe eine Vereinbarung zur Übernahme der Biotechfirma Excellergy getroffen, teilte der Pharmakonzern am heutigen Freitag in Basel mit.

Dabei stärke sich Novartis im Medizinbereich von Nahrungsmittelallergien, hiess es weiter.

Das Privatunternehmen Excellergy forsche mit Antikörpern Immunglobulin E (IgE), weshalb die Basler mit dem Zukauf das bestehende Geschäft ausbauten, so Novartis zum Hintergrund des Deals.

Vollzug noch in diesem Jahr

Die Akquisition, die auch einen Wirkstoff in klinischer Phase 1 umfasse, kostet Novartis sofort bis zu 2 Milliarden Dollar in bar und weitere Zahlungen, bei Erreichen von Meilensteinen.

Der Basler Pharmariese erwarte den Abschluss der Transaktion im 2. Halbjahr 2026, hiess es im Communiqué weiter.

Die Milliardenübernahme stehe aber noch unter dem Vorbehalt von behördlichen Bewilligungen.

Konkurrent Roche zeigt den Weg

Die Kaufpreise solch innovativer Pharmafirmen gehen oft in die Milliarden, weil dahinter langgesuchte Kassenschlager für die etablierten Pharmakonzerne stecken könnten.

Und es kann sich lohnen, wie die US-Übernahme von Genentech durch den Novartis-Konkurrenten Roche zeigt.

Praktisch alle derzeitigen Top-Umsatzbringer stammen von Genentech aus Kalifornien, wie muula.ch zu einer der grössten Akquisitionen in der Schweizer Wirtschaftsgeschichte berichtete.

Cooler Firmenname

Novartis konzentriert sich auf innovative Medizin und stiess dazu sogar das Generika-Geschäft um Sandoz ab. Daher tätigt Novartis nun regelmässig Milliardenzukäufe für innovative Therapien.

Insofern passt auch die neue Übernahme von Excellergy in die Strategie des Basler Pharmakonzerns.

Doch auch nur schon der Firmenname des Zukaufes ist ein beachtliches Kunstwerk, weil er Zelle, Allergie und Exzellenz umfasst und von Innovation zeugt.

27.03.2026/kut.

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